Schönheitschirurgen diskutieren Transplantation von Gesichtern
Heute sind wir auf einen Artikel im Internet gestoßen, indem über die Möglichkeit einer Gesichtstransplantation für Verbrennungsopfer diskutiert wurde. Die erwähnten Schönheitschirurgen haben bei einer Versammlung in Boston festgestellt, dass ein Tausch von kompletten Gesichtern nicht nur sehr kompliziert währe, sondern das Gesicht mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Körper abgestoßen werden würde.
Bisher hat sich in der Medizin und Plastischen Chirurgie erwiesen, dass mit dem Verlauf der Zeit immer mehr möglich ist. Auch vieles was vor einiger Zeit noch unmöglich erscheinen würde. So könnte es dennoch irgendwann in naher Zukunft eventuell möglich sein, dass ein Gesichtsspender einem Verbrennungsopfer zu einem neuen Gesicht verhilft. Doch wie wäre das wohl für die Hinterbliebenen des Verstorbenen Spenders? Gerade dies wirft moralische Fragen auf.
So lange bis ein solcher Eingriff möglich ist, wird man sich wohl damit begnügen müssen, dass Szenarien wie in dem Film Face/Off mit John Travolta und Nicholas Cage reine Fiktion bleiben.
Penisverlängerung als Hauptgewinn
Vor einigen Tagen hatten wir von der Celler Diskothek berichtet, welche eine Brustvergrößerung als Hauptpreis bei einem Wettbewerb ausgeschrieben hatte. Dieser Fall ging durch die Medien. Nicht nur war die Idee absurd und abstoßend, sie verstoß sogar gegen das Gesetz. Abgeschaut hatte sich der Betreiber die Idee wohl von Diskotheken in Argentinien und Spanien.
Heute sind wir auf eine 9 Jahre alte Nachricht gestoßen die von einer Penisvergrößerung als Hauptgewinn für den Spieler mit dem längsten Schlag berichtet. Das Turnier fand damals in Australien statt und stoß auch auf Ablehnung innerhalb der Regierung des Bundesstaates Queensland. Obwohl die 120 Golfspielerinnen neben der Penisverlängerung auch um eine Brustvergrößerung spielten und den Gewinn wohltätigen Zwecken zukommen ließen, rufen solche Gewinne stets Scharen an Kritikern auf den Plan. Kurios an der Geschichte ist, dass die damalige Veranstalterin, Pamela Noon, bereits über 50 Schönheitsoperationen hinter sich hatte.
Gelesen bei: Spiegel
Schönheitsoperationen im Ausland - Medizintourismus boomt
Wellnessreisen und Abenteuerurlaube werden bald abgelöst. Ein neuer Trend der Tourismusbranche sind Schönheits-OPs in weite entfernten Ländern. Zum Beispiel Südafrika macht hier gerade von sich reden. Erst wird das Land entdeckt und auf Safari die Tierwelt beobachtet, dann kommt einen Brust-OP oder Fettabsaugung mit anschließendem "Liegeurlaub" im Luxushotel.
Neben des Urlaubserlebnisses sprechen vor allen Dingen zwei Vorteile viele Interessierte an:
1. Die Schönheitsoperationen kosten mit Urlaub und Flug in etwa genau so viel wie kosmetische Eingriffe in Deutschland.
2. Niemand bekommt etwas von der Operation mit und man muss sich nicht mit Ausreden rumschlagen. Der Eingriff findet im Urlaubsland statt und die Heilung ebenfalls. Wenn man zurückfliegt ist das Gröbste bereits verheilt.
Gelesen bei Express
(Das auf Express vorgeschlagene Reisen und Entdecken nach der OP "Außerdem bleibt nach den anstrengenden Operationen immer noch Zeit, herumzureisen und auf exotischen Safaris die Tierwelt des Landes zu entdecken." kann bei größeren Eingriffen nicht empfohlen werden, da der Körper viel Ruhe braucht.)
11,7 Millionen Schönheitsoperationen in den USA in einem Jahr
Im Jahr 2007 sind in den USA über 11,7 Millionen Schönheitsoperationen durchgeführt worden. Dies bestätigt der Amerikanische Dachverband der Schönheitschirurgen „American Society for Aesthetic Plastic Surgery“. Damit ist die Zahl der Menschen in Amerika, welche sich einem Facelifting unterziehen, den Busen vergrößern oder Fett absaugen lassen, in den vergangenen 10 Jahren um über als 400 Prozent gestiegen. Die Liste der Eingriffsarten wird von Botox angeführt, das insgesamt fast 3 Millionen Mal gespritzt wurde. Mit dem Nervengift lassen sich gezielt Gesichtsfalten straffen. Zum Vergleich der Zahlen: In Spanien werden jährlich ca. eine halbe Million kosmetische Operationen durchgeführt.
Ohne Facharzt für Schönheitschirurgie zu sein, darf man auch für Schönheits-OPs werben
Jeder Arzt der keinen Facharzttitel besitzt, darf trotzdem für Schönheitsoperationen bzw. Eingriffe werben, die unter die Plastische Chirurgie fallen. Jedenfalls hat dies die Rechtsanwaltskammer in Oldenburg bestätigt und auf ein Urteil des Oberlandesgerichtes Köln verwiesen.
Das Urteil bezieht sich auf eine Anzeige in den Gelben Seiten in welcher ein Kieferchirurg für Schönheitsoperationen in der Rubrik "Plastische Chirurgie" geworben hatte. Eine Klage gegen diese Werbung, welche laut Kläger "den Eindruck erweckt bei dem Kieferchirurgen handele es sich um einen Facharzt", wurde vom Oberlandesgericht abgewiesen. Die Begründung des Gerichts bezieht sich auf die Tatsache, dass jeder der in der Ärzterubrik der Gelben Seiten Ärzte sucht, egal ob sie nun einen Facharzttitel bzw. eine anderweitige Qualifikation besitzen oder nicht.
Gelesen bei MZ

