Plastische Chirurgie

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Facelifting

Facelift / Facelifting

Ein Facelift oder auch Facelifting (Rhytidektomie) ist ein plastisch-chirurgisches Verfahren zur Gesichtsstraffung.

Probleme mit Falten

Mit einem Menschen altert auch die Haut und im Laufe eines Lebens erschlafft das Gewebe und die Muskeln im Gesicht und es bilden sich immer mehr Falten.

Wie schnell bzw. stark sich Falten im Gesicht bilden, hängt neben den Genen eines Menschen, von der Sonneneinstrahlung & Solariumbenutzung (UV-Strahlen), der Gesichtsmimik, dem erlebten Stress und Lebensstil sowie dem Konsum von Zigaretten und Alkohol ab. Umso mehr diese Faktoren im Leben eines Mannes aufgetreten sind, stärker ist die Bildung von Falten um Nase und Mund herum und im Augen-, Wangen- und Stirnbereich und die Wahrscheinlichkeit für einen schlaffen, ermüdeten Gesichtsausdruck. Kurz gesagt ist die Haut im Gesicht sehr empfindlich und äußere und innere Einflüsse können den Alterungsprozess beschleunigen. Wer gesund mit wenig Stress lebt und diese Einflüsse bewusst kontrolliert kann mit 30 noch wie 23 aussehen. Leider ist dies bei den wenigsten Menschen der Fall und ab Ende 20 bilden sich die ersten Falten und die Haut beginnt sichtbar zu altern. Dies ist oftmals deprimierend und bei manchen leider darunter sogar das Selbstwertgefühl.

Eine gute Lösung

Die Jugend kann man zwar nicht erhalten, aber eine jugendliche Lebenseinstellung und Lebensfreude. Viele Männer fühlen sich nicht alt und möchten durch ihr Äußeres auch nicht alt wirken. Gerade jung, dynamisch und attraktiv aussehende Männer haben es im Leben leichter. Aus diesem Grunde entscheiden sich immer mehr Männer im Alter zwischen 40 und 60 Jahren für ein Facelifting. Es erhält das natürliche, individuelle Aussehen einer Person, lässt aber Falten, hängende Wangen oder Kinn und Krähenfüße verschwinden.
Wer dabei an ein maskenhaftes Aussehen nach einer Anziehung der Haut denkt liegt ganz falsch. Diese unterhaltende Ansicht hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Ein Facelifting wirkt dem Altern entgegen und verjüngert das Aussehen um 10 bis 15 Jahre. Medizinisch wurde die Haut gestrafft bzw. gespannt und hängendes Gewebe entfernt, sichtbar ist jedoch ein frisches, erholtes Äußeres mit einer jung wirkenden Haut.

Wie sehr kann eine Gesichtsstraffung durch ein Facelifting die Haut verjüngern?

In den meisten Fällen lässt ein Facelifting einen Menschen um 10 bis 15 Jahre jüngern. Dabei hängt es auch ein wenig davon ab, wie alt die Person und wie elastisch ihre Haut ist. Wie man nach einer Straffung der Gesichtshaut aussehen würde, kann einem ein Schönheitschirurg mit einigen Griffen am Gesicht und heutzutage auch immer öfters am Computer simulieren.

Methoden für ein Facelifting

Obwohl Faceliftings sehr bekannte und standardisierte Eingriffe darstellen ist jede Operation einzigartig und individuell an die Bedürfnisse des Patienten angepasst. Jede Person und jedes Gesicht sind anders und ebenso die Wünsche und Erwartungen an eine Straffung. In einem Beratungsgespräch mit einem Schönheitschirurgen wird das Gesicht untersucht um zu schauen welche Behandlung sich eignet um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Bei einer Patientin kann es z.B. möglich sein, dass ein Stirnlifting ausreicht um Furchen im Stirnbereich verschwinden zu lassen. Was viele nicht wissen ist, dass ein Gesichtslifting mit anderen Schönheitsoperationen kombiniert werden kann. Dies ist sogar die Regel. So ist es möglich gleichzeitig eine Stirnstraffung, Halsstraffung, Augenliderstraffung, Faltenunterspritzung mit z.B. Botox, Lippenaufspritzung, Fettabsaugung im Gesicht oder einer Nasenoperation zu verbinden. Ein Vorteil besteht vor allen darin, dass eine Narkose ausreicht, um mehrere Eingriffe durchzuführen.

Vor der Operation

Vor jeder Operation wird im Beratungsgespräch mit dem Schönheitschirurgen über die Operation, deren Risiken, Kosten und eventuelle Nachbehandlungen gesprochen. Wie vor jedem Beratungsgespräch macht es auch hier Sinn sich vorher schon ausgiebig über die verschiedenen Methoden und Arten von Faceliftings zu informieren und sich eine Liste mit eigenen Fragen zusammenzustellen, die dann im Beratungsgespräch besprochen werden können. Sobald alle Unklarheiten ausgeräumt wurden und man mit dem behandelnden Arzt alle Punkte der Operation besprochen hat, unterzeichnet man eine Einverständniserklärung zur Operation, in der festgehalten wird, dass man die notwendige Aufklärung über die Operation mit allen möglichen Komplikationen erhalten hat, sich der eventuellen Risiken bewusst ist und sich mit dem Eingriff einverstanden erklärt.

Da eine Operation auch immer eine Belastung für den Körper darstellt, sollte man darauf achten vor dem Eingriff in einer guten gesundheitlichen Verfassung zu sein. Dies bedeutet das Trinken von Alkohol und das Rauchen von Zigaretten ein paar Wochen vor und nach der Operation einzuschränken, oder - noch besser – ganz darauf zu verzichten. Des Weiteren ist es empfehlenswert die Einnahme von Hormonpräparaten für den Zeitraum vor der Operation einzustellen und auf keinen Fall 2 Wochen vor der Operation Blutverdünnende Medikamente die Acetylsalicylsäure enthalten (z.B. Aspirin) einzunehmen. Zu guter letzt ist eine entspannende, kräfteschonende Zeit vor dem Eingriff ratsam, so dass man gut erholt und ausgeruht ist.

Wie verläuft das operative Facelifting?

Für das Gesichtslifting ist je nach Zustand des Patienten nach der Operation ein ein bis dreitägiger Klinikaufenthalt erforderlich. Schließlich muss ein ärztliche Überwachung erfolgen und eine Ruhezeit nach der Operation eingeplant werden. In vielen Fällen kann es alleine sehr lange dauern bis die Patientin aus der Narkose aufwacht. Auf jeden Fall ist es nicht möglich die Klinik alleine zu verlassen und einfach mit dem eigenen Auto nach Hause zu fahren. Aus gesundheitlicher Vorsicht muss man von einer Begleitperson nach Hause gebracht werden und muss auch für die dortige Zeit eine Ruhephase mit so wenig Bewegung wie möglich einplanen.

Das eigentliche Facelifting im OP-Saal dauert meistens zwischen 1,5 bis 2 Stunden. Dies hängt ganz von der Art des Liftings ab. Vorerst wird man vom Narkosearzt, dem so genannten Anästhesisten, untersucht, welcher dann die benötigte Menge an Betäubungsmittel bestimmt um eine Patientin für einen langen Zeitraum in eine Vollnarkose zu versetzen. Es besteht auch die Möglichkeit einer lokalen Betäubung der betroffenen Regionen welche wir allerdings nicht empfehlen. Sobald die Operation beginnen kann wird ausgehend von der Mitte der Stirn auf beiden Seiten, mit einem Schnitt hinter dem Haaransatz bis hinter das Ohrläppchen die Haut vom Fett- und Muskelgewebe getrennt.
Daraufhin wird die Haut angehoben und der Schönheitschirurg kann das darunter liegende Gewebe formen und straffen. Anschließend wird die Haut gespannt, überschüssige Stücke entfernt und alles gründlich vernäht. Eventuell werden noch Drainagenschläuche angebracht bevor der Verband angelegt wird, damit Blut und Wundsekrete abfließen können und Entzündungen vermieden werden.

Welche Risiken hat ein Facelifting?

Wenn die Straffung des Gesichts durch einen qualifizierten Plastischen Chirurgen durchgeführt wird, kommt es in der Regel nicht zu ungewünschten Nebeneffekten sondern zu einem dauerhaft guten Resultat. Neben den allgemeinen Risiken die hier: "Risiken von Schönheitsoperationen" bereits beschrieben wurden, gibt es auch Risiken die sich je nach Operationsart unterscheiden.

Ein Risiko stellen Schwellungen und Blutergüsse dar, welche jedoch meistens von selbst abheilen. Ein damit einhergehendes Taubheitsgefühl im Wundbereich des Gesichtes ist normal, da bei einem Eingriff feine Hautnerven durchtrennt werden. Solche Taubheitsgefühle verschwinden nach kurzer Zeit wieder. Eine Infektion der Wunden kommt nicht häufig vor und kann in den meisten Fällen durch Antibiotika geheilt werden. Genauso selten sind Wundheilungsstörungen wie bspw. eine stark verzögerte Heilung. Grund dafür sind oftmals Einflussfaktoren wie Rauchen, Zuckerkrankheit und Blutgerinnungsstörungen.

Was gilt es nach einer Gesichtsstraffung zu beachten?

Nachdem sie aus der Narkose aufwachen, sind viele Patienten sichtbar erschöpft. Diese Erschöpfung hängt meistens mit der Belastung durch die Narkose und den gefühlten Schmerzen zusammen. Kopfbewegungen und Gesichtsmimik sind nur eingeschränkt möglich. Die Schwellungen im Gesicht bereiten die Schmerzen und sollten gekühlt werden. Schmerzstillende Medikamente können helfen diese Zeit gut zu überstehen. In den ersten Tagen nach der Operation sollte man sich absolute Ruhe gönnen und so wenig wie möglich bewegen. Man kann nach ein paar Tagen sich wieder im Haushalt bewegen und aktiv sein, jedoch sollte man jede Art von Belastung für mindestens eine Woche vermeiden. Kurze Zeit nach der Operation wird ein Besuch bei der Klinik nötig, damit die Drainageschläuche und der Verband entfernt werden können. Nun darf man sich auch wieder vorsichtig im Gesicht waschen. Von warmen Bädern und ähnlichem, wo die Haut aufschwellen/aufweichen kann sollte man jedoch erst einmal einige Zeit absehen. Fünf bis Sieben Tage später werden auch die Fäden gezogen, wenn äußerlich alles abgeheilt ist. Obwohl das Gesicht vorerst geschwollen sein wird, sieht es in der zweiten Woche wieder normal und verjüngert aus. Genau zu diesem Zeitpunkt, etwa 2 Wochen nach der Operation kann man auch wieder anfangen seiner Arbeit nachzugehen. Die verbliebenden Narben kann man sehr gut und einfach mit Sandoz Kelofibrase Creme behandeln.

Hier finden Sie Informationen speziell zu den Einzelbehandlungen einer Gesichtsstraffung:

Stirnlift

Minilift

Halslift

Stirn-Wangenlift

Wangen-Halslift

Stirn-Wangen-Halslift